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Die schönsten Weihnachtskrippen werden in Verona gezeigt

Vom 29. November 2014 bis zum 28. Januar 2015 findet in der Arena von Verona  zum 31. Mal die Veranstaltung „Natale in Arena“ statt, die unter der Schirmherrschaft der Stadt Bethlehem und der UNESCO steht.

Weihnachtskrippen aus allen Teilen der Welt

Zum Erinnerung an die Geburt Christi in Bethlehem werden in den historischen Gewölben der Arena 400 Kunstwerke und die schönsten Weihnachtskrippen ausgestellt, die aus den verschiedenen Regionen Italiens und aus allen Teilen der Welt stammen. Zusätzlich kann man Dioramen – Schaukästen mit Darstellungen von Weihnachtskrippen – betrachten, die in Miniatur verschiedene Szenen der Geburt Christi nachstellen. Die ganze Arena mit ihren Gewölben wird dabei mit besonderen Lichteffekten in Szene gesetzt. In den Gängen versammeln sich außerdem Engel und Hirten, um mit ihren Gesängen den Besuchern eine ganz besondere Atmosphäre zu bieten. Die unvergessliche Weihnachtskrippen-Ausstellung sollte man unbedingt mal besuchen. Sie ist für alle Altersstufen geeignet und veranschaulicht in großartiger Kulisse den Ursprung des Weihnachtsfestes.

Ein riesiger Komet erleuchtet den Platz vor der Arena

Auf der Piazza Bra, dem Platz vor der Arena di Verona, ist in der Weihnachtszeit ein riesiger, heller Komet zu sehen, der sich aus dem Amphitheater quer über den Platz spannt und weithin sichtbar erstrahlt. Gleichzeitig findet auf der Piazza dei Signori ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt, mit rund 60 Ausstellern, die traditionelles Kunsthandwerk aus Glas, Holz oder Keramik und regionale Spezialitäten anbieten.

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Größte Weihnachtskrippe – Neapel gilt als Mekka der Krippen

Neapel, die drittgrößte Stadt Italiens, gilt als das Mekka der Weihnachtskrippen und auch die größte Weihnachtskrippe gibt es hier zu bestaunen. Die Krippe (ital. „il presepe“) ist hier wichtiger als der Weihnachtsbaum und wird bereits am 8. Dezember aufgestellt. Das Jesuskind legen die Neapolitaner traditionell erst am Abend des 24.Dezembers dazu.

Im 18. Jahrhundert war Krippenbau Hobby der Adeligen

Bis Ende des 15. Jahrhunderts gab es Krippen nur in Klöstern und die Figuren wurden aus Terrakotta oder Holz gefertigt. Doch dann fand auch der Adel Gefallen an der dreidimensionalen Darstellung der Heiligen Familie. Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden die ersten Holzgliederpuppen, die es möglich machten, die Figuren in verschiedenste Positionen zu bringen. Im 18. Jahrhundert war der Krippenbau sogar Lieblingshobby der Adeligen und der König von Neapel besaß so viele Krippen, dass mehre Zimmer des Palastes damit gefüllt werden konnten. Neben der ursprünglichen Szenerie der Geburt Christi wurden auch Alltagssituationen veranschaulicht und manchmal glich das Ganze mehr einer überdimensionalen Puppenstube.

Neapel hat eine Straße der Krippenbauer

In der Altstadt Neapels findet man die Via San Gregorio Armeno, die weltweit als die „Straße der Krippenbauer“ bekannt ist. Dort gibt es neben Krippenfiguren, auch alltägliche Nachbildungen wie Pizzabäcker oder Fischhändler, dazu alle möglichen Tierarten und sogar karikierte Politiker und Fußballspieler. Für jeden Geschmack, in jeder Größe und Preislage ist hier etwas geboten.

In der Vorweihnachtszeit kommen jährlich mehr als 500.000 Touristen zu den Krippenbauern in die Via San Gregorio Armeno nach Neapel. Obwohl die Geschäfte das ganze Jahr über geöffnet sind, ist die passende Weihnachtsstimmung für einen Besuch sicher von Vorteil.

Die größte Weihnachtskrippe – die „Cuciniello“ findet man im Certosa e Museo di San Martino. Neben einer aufwändigen Dekoration mit rund 450 Miniaturgegenständen enthält sie 162 Menschen, 80 Tierfiguren sowie 28 Engel.

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